Presse und Berichte

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Herscheider Schützen feiern Oktoberfest

Auch Herscheid kann Oktober­fest. Die vierte Zug des Her­scheider Schützenverein mit seinem kleinen aber feinen Schützenheim in Reblin lud zum zweitem Mal nach der Pre­miere 2017 zum Oktoberfest und bot den Gästen ein buntes Programm im und vor dem Schützenheim. Und so stand ne­ben den bayerischen kulinari­schen Schmankern mit Haxe und Leberkäs und natürlich zünftigem Oktoberfestbier und Brezeln vor dem Heim ein Schießstand zur allgemeinen Belustigung zur Verfügung und wurde auch bis in den späten Abend ausgiebig genutzt. Das kleine Festzelt auf dem Vorplatz diente hauptsächlich als Speise­zelt, da in dem kleinen gemütli­chen Schützenheim nicht für alle Gäste ein Sitzplatz einge­richtet werden konnte. Es war also an alles gedacht.

Die Gastgeber vom vierten Zug lobten auch gleich ein Tombola­schießen aus, mit einer Planwa­genfahrt mit den Märkischen Schlepperfreunden als Haupt­preis. Dieser Preis ging an Fre­deric Schade.

Nach dem Essen ging es dann auch gleich weiter zünftig zur Sache. Mit Oktoberfestmusik von Benni Werzner und seinen drei Musikanten wurde das Ok­toberfest musikalisch passend eröffnet, ehe Jonas Martschat als DJ das Schützenheim in eine große Tanz- und Partyzone ver­wandelte.

Das Oktoberfest der Herschei­der Schützen wurde von jungen und älteren Herscheidern gut angenommen und die Sauerlän­der zeigten, dass auch hier in vielen Kleiderschränken ein Dirndl und eine Lederhose ver­steckt sind. Aber auch im Her­scheider Umkreis hörte man vom bayerischen Fest in Reblin und so kamen zahrleiche be­freundete Schützen aus Pletten­berg, um mit den Herscheidern zu feiern. Und selbstverständ­lich feierten auch Kaiserpaar Adelheit und Arno Schulte, selbst im vierten Zug ansässig, Königspaar Wolfgang und Ka­rin Funke und Jungschützenkö­nigspaar Pascal Funke und Julia Rieger standesgemäß gekleidet mit ihren Schützen.

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Herscheider Schützen beim Westälischen Schützentag

Gelsenkirchen war am vergan­genen Wochenende Austra­gungsort des 69. Westfälischen Schützentages. Neben der großen Deligiertentagung am Samstagmorgen gehören das Schießen um die Landeskönigs- und Landesjugendkönigswürde, sowie der große Festzug am Samstagnachmittag zu den Hö­hepunkten des Schützentages.

Auch der Schützenkreis Lüden­scheid war, zählt man den Kreisvorsitzenden Ludger Rös­ges mit seiner Ehefrau Susanne als Angehörige des KKSV Meinerzhagen, mit fünf Verei­nen vertreten. Ein sehr große Abordnung stellte, wie fast je­des Jahr, der Hülscheider Schüt­zenverein, aber auch die Her­scheider Schützen, die Lüden­scheider Schützengesellschaft und der Bürger-Schützen-Ver­ein Lüdenscheid waren mit ih­ren Königen und Abordnungen vertreten und knüpften viele Kontakte. BSV-Jungschützen­könig Justin Schmidt errang beim Landesjugendkönigsschie­ßen einen sehr guten fünften Rang und durfte sich über eine Sonderauszeichnung freuen.

Bei bestem Wetter zogen nach der Auszeichnung und Ehrung des neuen Landesjugendkönigs und Landeskönigs einige Tau­send Schützen durch die Innen­stad von Gelsenkirchen.

Abgerundet wurde der Schüt­zentag mit dem Grünen Abend, dem großen Schützenball am Abend.

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Platz eins und drei für Seniorenschützen

Vor gut einem Jahr hat der Deutsche Schützenbund für das Luftgewehr-Auflage-Schießen und für diverse Wettbewerbe bei Deutschen Meisterschaften die Zehntelwertung eingeführt. Somit sollen Ringgleichheiten vermieden und noch mehr die Schützen mit der besseren Ziel­genauigkeit bevorteilt werden. Für die Schützen selbst ist dies eigentlich von Vorteil, da der Unterschied zwischen einer 9,9 und 10,0 nun 0,1 Ring beträgt und nicht mehr einen ganzen Ring, weil der Schüsse mit 9 und 10 Ringen gewertet wur­den.

Beim Kreisseniorenpokal der Schützen des Schützenkreises Lüdenscheid führte die Zehntel­wertung in diesem Jahr zur spannensten und knappsten Ent­scheidung in der bisherigen Mannschaftswertung. Jeweils drei Schützen bilden eine Mannschaft. Durch die Zehntel­wertung können bei 30 Schuss pro Schütze 327 Ringe erzielt werden, pro Mannschaft daher 981 Ringe. Bei zwei Wettkämp­fen macht dies 1962 Ringe. 1867,4 Ringe erzielte die 2. Mannschaft des Hülscheider Schützenverein in der Beset­zung Sylvia und Volker Stöckel und Thorsten Stein. Damit ver­wiesen die Hülscheider den KKSV Meinerzhagen III in der Besetzung Cindy Burkert-Lend­vai, Susanne und Ludger Rös­ges mit dem minimalsten Ab­stand von 0,1 Ring auf Platz zwei. Nur weitere 0,2 Ringe da­hinter folgte schon auf Platz drei die Mannschaft vom Hülscheider SSV III in der Be­setzung Hans Wilmsmann, Det­lef Stadermann und Michael Kutschaty. Insgesamt nahmen 28 Mannschaften aus 12 Verei­nen des Schützenkreises Lüden­scheid am Kreissenioren­pokal teil.

Weiterhin wurden die Titel in insgesamt sechs Altersklassen in der Damen- und Herrenwer­tung ausgeschossen. Ab 35 Jah­ren ist man beim Luftge­wehr-Auflage-Schießen in der Her­ren- oder Damenklasse teilnah­meberechtigt. Recht eindeutig waren die Platzierungen hier verteilt. Der Sieg bei den Da­men ging an Cindy Burker­t-Lendvai (KKSV Meinerzhagen) mit 619,2 Ringen, gefolgt von Annabell Heese (Blau-Weiß Sundhelle/614,6) und Heidi Viebahn (SC Halver/611,0). Der Sieg bei den Herren ging mit 614,3 Ringen nach Herscheid an Volker Halbhuber von den Sportschützen Herscheid vor Jens Hilbert (KKSV Meinerz­hagen/ 608,7) und Uwe Rieger (Sp.Sch. Herscheid/ 598,9).

627,2 Ringe waren der Höchst­wert der diesjährigen Meister­schaften in der Einzelwertung. Diese wurden von René West­phal vom Bürger-Schützen-Ver­ein Lüdenscheid bei den Senio­ren I erzielt. Zweiter wurde Thorsten Stein (Hülscheider SSV / 624,8), Dritter Ludger Rösges (KKSV Meinerzhagen / 624,0). Die höchste Wertung bei den Damen erzielte Susanne Rösges vom KKSV Meinerzha­gen bei den Damen in der glei­chen Altersklasse mit 626,8 Ringen. Zweite wurde Sylvia Stöckel (Hülscheider SSV / 623,7), Dritte Gabriele Schnell (Blau-Weiß Sundhelle / 621,0).

Ebenfalls recht eindeutig waren die Platzierungen bei den Se­niorinnen und Senioren II ver­teilt. Bei den Senioren II ging der Sieg mit 624,6 Ringen an Michael Kutschaty vom Hülscheider SSV vor Peter-Dirk Heese (Blau-Weiß Sundhelle / 619,8) und Manfred Roschkowski (Hülscheider SSV / 617,9). Bei den Damen ging der Sieg an Margrit Derouaux vom SSV Altena-Evingsen mit 620,7 Ringen.

Die knappste Entscheidung in der Einzelwertung gab es bei den Senioren III. Hier gewann Werner Scheele vom KKSV Meinerzhagen mit 620,5 Rin­gen mit nur 0,3 Ringen Vor­sprung vor Claus-Peter Manke (SC Halver). Nur 0,1 Ring da­hinter folgte Norbert Bauer vom SC Nachrodt-Wiblingwer­de auf Rang drei. Bei den Da­men der gleichen Altersklasse waren dagegen die Plätze deut­lich verteilt. Es siegte Gabriele Thomèe vom KKSV Meinerz­hagen mit 608,7 Ringen vor Heike Meyer (Lüdenscheider Sges / 603,7) und Elisabeth Mlynar (Hülscheider SSV / 599,6). Die geringste Beteili­gung gab es leider bei den Se­niorinnen und Senioren IV mit insgesamt fünf Teilnehmern. Bei den Damen gewann Elisa­beth Schwiderski (KKSV Mein­erzhagen) mit 616,3 Ringen vor Heidrun Kleine (Hülscheider SSV / 587,5). Bei den Herren siegte Hans Wilmsmann vom Hülscheider SSV mit 622,5 Ringen vor Werner Schwalm (Altena-Evingsen / 582,7) und Peter Granget (SSV Neuenrade / 305,6). Elli Dankert vom SC Halver heißt die Siegerin bei den Seniorin­nen V. Sie gewann mit 605,2 Ringen vor Heidi Bernhagen (Hülscheider SSV / 594,8) und Irene Schmidtkunz (SC Nachrodt-Wiblingwerde / 588,2). Bei den Senioren V hol­te sich Otto Rudolph vom SC Nachrodt-Wiblingwerde mit 608,9 Ringen den Titel vor Horst Schwiderski (KKSV Meinerzhagen / 599,7) und Friedhelm Tweer (SC Halver / 598,5).